Wir, Die Herren vom Schwarzen Stein

Aus den wogenden Wellen der reißenden Brandung, vom knirschharten Sockel der Insel geborgen, des Meeres Wüten mit Kühnheit entrissen so wollt gewonnen er sein, der machtvolle Stein.

Schwarzglänzend geschliffen, nicht von menschlicher Hand, einst verloren aus Grünlands fernen Gefilden, von Isais Atem zu Leben erweckt, ist der köstliche Stein, der nach Grünland läßt ein.

Wer ihn sich gewonnen, ist Herr seiner Macht, wer seiner Kraft dient, dem dienen die Geister. Durch den schwarzen Stein werden Wunder vollbracht, durch seinen Glanz werden Meister gemacht.

Heut‘ loben wir uns, die Meister zu sein, wir, die Herren vom schwarzen Stein.

Denn wir haben den Stein uns gewonnen, aus tobender Meerestiefe. Gefunden nach Weisung jenseitiger Stimmen, durch Forschen und Schürfen nach Verstorbenenwort, das zu uns gesprochen. Wir haben den Bann des Sterblichen gebrochen.

So sind wir geworden, und werden stets sein die unsterblichen Herren vom schwarzen Stein.

Wo Geschlechter vergehen, wo Zeiten verstreichen, wo die Welten des Jenseits verschlingen die andren, die auf Erden verstarben wir werden unsichtbar da weiter wandern.

Gehorsam der Herrin, der Schwester Isais, die uns leitet aus Grünlands Weiten, durchschreiten wir die verwehenden Zeiten, zu suchen, zu finden, zu fassen den Speer, der Herrin Isais verlorene Wehr.

Isais‘ Palast, an Grünlands Gestaden, ward uns zum heimlichen, bergenden Ort. Wir gehen dort ein, wir gehen dort aus, so wandeln wir zwischen den Welten. Die Gesetze des Irdischen uns nimmermehr gelten.

Die Brüder Isais werden niemals sterben, nichts da könnt‘ sie verderben, unverwundbar werden immer sie sein wir, die Herren vom schwarzen Stein.

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