“ Deutschen Volksgenossen und -genossinnen, Parteigenossen!

 

“ Deutschen Volksgenossen und -genossinnen, Parteigenossen!

Es ist, glaube ich etwas sehr seltenes, wenn ein Mann nach rund 20 Jahren vor seine alte Anhängerschaft hintreten kann. Und wenn er dabei in diesen 20 Jahren an seinem Programm keine Redigierungen vorzunehmen brauchte. Die heutige Zusammenkunft erinnert uns aber vor allem an jenen Abend, den wir noch in dem früheren Saal feiern konnten, vor 10 Jahren. Erinnert uns auch deshalb daran, weil wir damals auch mitten in einem sehr schweren Kampf standen. Denn der Kampf um die Machtübernahme in Deutschland war ja genauso Schicksalsentscheidend als der Kampf, den wir heute führen. Im ganzen Umfang ist uns das erst im letzten Jahr bewußt geworden. Denn wenn im Jahre 1933 der Sieg nicht erfochten worden wäre, dann wäre Deutschland geblieben, was es war. Das heißt ein machtloser Staat mit einer Armee von hunderttausend Mann, die zwangsläufig verurteilt war, in sich selbst zu verkümmern. Und in der selben Zeit hat sich bereits im Osten ein Koloß aufgetan. Nur einen einzigen Gedanken im Auge behaltend: Über dieses schwache, faule, defätistische und in sich zerrissene Europa herzufallen. Und wenn damals dieser Kampf nicht erfolgreich ausgegangen sein würde, dann wäre die Macht nicht in die Weltgeschichte eingetreten, die allein geeignet sein konnte, dieser Gefahr nun entgegenzutreten. Heute wissen wir, daß es wahrscheinlich ein Europa nicht mehr geben würde. So ist der Kampf, den wir damals führten, nur scheinbar ein Kampf im Inneren um die Macht gewesen. In Wirklichkeit war es doch ein Kampf bereits damals um die Erhaltung Deutschlands und im weitesten Sinn des Wortes um die Erhaltung Europas.

Ich bin so ruhig gegenüber jedem Deutschen, der heute im Osten kämpft und der nun zurückkehrt. Und ich kann an jeden die Frage richten: Sehen sie sich unsere Einrichtungen an, vergleichen sie unsere Heimstätten, vergleichen sie unsere Kolonien, die wir bauen, vergleichen sie unsere sozialen Einrichtungen mit dem, was sie nun drüben gesehen haben. Vergleichen sie das Schicksal und das Los des deutschen Bauern mit dem des Loses dieses russischen Bauern. Vergleichen sie das, mein lieber Freund und dann sagen sie mir nun ihr Urteil: Wer hat es besser gemacht? Und vor allem, wer hat es ehrlicher gemeint? Es ist noch gar keiner zurückgekehrt, der eine andere Auffassung hätte äußern können als die, daß wenn überhaupt ein sozialistischer Staat irgendwo in der Verwirklichung begriffen war, daß das dann nur in Deutschland allein geschah.
Das ist doch auch mit ein Grund, warum diese andere Welt, sofern sie besonders die kapitalistischen Interessen vertritt, gegen uns vorgeht. Es ist ein Konzern, der sich auch heute noch anmaßt, die Welt nach seinen privatkapitalistischen Interessen regieren, dirigieren und wenn notwendig auch malträtieren zu können. Wenn zum Beispiel vor wenigen Tagen ein richtiger snobistischer parfümierter Bengel wie dieser Mister Eden erklärt: Wir Engländer [Beifall] wir Engländer haben eine Erfahrung im Regieren. So kann man nur sagen: Im Regieren? Im Ausbeuten! Im Ausplündern! Was heißt hier Erfahrung im Regieren, wenn in einem Land, das selber mit 46 Millionen Menschen 40 Millionen Quadratkilometer der ganzen Erde korrigiert, bei Kriegsbeginn zweieinhalb Millionen Erwerbslose sind. Wo ist hier die Kunst des Regierens? Oder gar die Kunst des Führens? Es ist nur die Gewissenlosigkeit des Ausbeutens! Und wenn dieser selbe Mann dann sagt: wir haben einen feinen Instinkt für ideelle und für materielle Werte… Jawohl, den haben sie! Die ideellen Werte haben sie überall zerstört und die materiellen Werte haben sie geklaut, sich angeeignet! Nein, meine Freunde. Regieren können sie nicht. Sie können nur die Völker sich unterwerfen und dann verelenden lassen. Zu ihren Gunsten… Und wenn nun erst gar dieser Oberstrolch, ich kann ihn nicht anders bezeichnen, von Roosevelt kommt und erklärt: Sie müßten durch amerikanische Methoden Europa retten… Da kann ich nur nur sagen: Der Herr hätte gefälligst sein eigenes Land retten können oder retten sollen. Dann hätte er gar nicht in den Krieg gehen brauchen müssen. Es wäre für ihn zweckmäßiger gewesen, seine 13 Millionen Erwerbslosen zu beseitigen, als die Welt in einen Krieg zu stürzen. Aber er tat es ja, weil er mit seinen inneren Problemen nicht fertig wurde. Und weil er genauso wie seine britischen Verbündeten auf Raub ausging in der Erkenntnis nicht nur der ideellen, sondern vor allem der materiellen Werte. Denn ideelle Werte außer schätzen und ähnlichem Zeug kennt ein Roosevelt sowenig als ein Engländer. Aus dieser Regierungskunst unserer Gegner und den grauenhaften Folgen in unserem demokratischen Deutschland ist die nationalsozialistische Bewegung allmählich entstanden. Hätten sie ihnen nicht Deutschland wirklich damals glücklich gemacht, dann hätten wir ja gar keine Veranlassung und hätte ich keinen Grund besessen, mich Tag für Tag und Woche für Woche und Monat für Monat und Jahr für Jahr dieser Arbeit zu widmen. Denn das wissen sie auch alle, meine alten Mitkämpfer, ich bin ja damals nicht auf der faulen Haut gelegen. Ich habe nicht hier und da einmal in einem feinen Klub gesprochen oder mich hier und da einmal vor einen Kamin gesetzt und da eine Plauderei veranstaltet. Ich bin damals herumgepilgert, kreuz und quer durch die deutschen Lande von oben nach unten und von Osten nach Westen und habe mich abgerackert. Nur um mein Volk wieder aus dieser Not zu erlösen, in der diese Regenten des internationalen Kapitals es gestürzt hatten. Diese Verschwörung damals von Juden und Kapitalisten und Bolschewisten… Diese Verschwörung, die wollten wir beseitigen. Und wir haben sie endlich auch beseitigt. Und kaum war sie beseitigt, da begann die andere Welt sofort wieder mit ihrer Einkreisung. Damals war es das kaiserliche Deutschland, jetzt ist es das nationalsozialistische. Damals war es der Kaiser, jetzt bin ich es. Nur ein Unterschied ist: Das damalige Deutschland war theoretisch Kaiserlich, praktisch vollständig in sich zerfallen. Der Kaiser von damals war ein Mann, dem jede Stärke im Widerstand gegen diese Feinde abging. In mir haben sie aber nun einen Gegner gegenüber, der an das Wort „Kapitulieren“ überhaupt gar nicht denkt. [tosender Beifall] Es war immer schon, seit ich ein Knabe war, damals vielleicht eine Unart, aber im Großen doch vielleicht wieder eine Tugend: Meine Angewohnheit, das letzte Wort zu behalten. [Beifall] Und alle diese Gegner können überzeugt sein: Das Deutschland von einst hat um dreiviertel Zwölf die Waffen niedergelegt. Ich habe grundsätzlich immer erst fünf Minuten nach Zwölf aufgehört.
Ich weiß ganz genau, daß der Kampf ein sehr Schwerer ist. Denn das ist vielleicht auch der Unterschied zwischen mir und sagen wir einem Mann wie Churchill. Churchill sagte: Wir hätten, der Reichsmarschall und ich, in der letzten Zeit weinerliche Reden gehalten. Ich weiß nicht… Also wenn ich einem eine links und rechts hineinschlage und der sagt dann das ist absoluter Defätismus, dann kann man sich damit nicht unterhalten. [Beifall] Mir ist seit dem Jahr 1939 überhaupt nicht weinerlich zumute. Ich war allerdings vorher sehr traurig. Denn ich habe alles getan, um den Krieg zu vermeiden. In diesen Tagen da hat Sven Hedin ein Buch herausgegeben, in dem er dankenswerterweise, mein damals den Engländern übermitteltes Angebot für die Polen wortwörtlich nun zitiert. Ich muß sagen, ich habe eigentlich ein Frösteln gefühlt, als ich nun dieses Angebot wieder durchgelesen habe. Und ich kann nur der Vorsehung danken, daß sie das alles anders geleitet hat. Dann auch, aus dem was ich seitdem nun weiß, denn wenn damals dieses Angebot angenommen worden wäre, dann wäre wohl Danzig Deutsch aber im Übrigen wäre alles beim alten geblieben. Wir hätten uns unsern sozialen Aufgaben gewidmet, wir hätten gearbeitet, wir hätten unsere Städte verschönt, wir hätten Wohnkolonien gebaut, wir hätten unsere Straßen in Ordnung gebracht, wir hätten Schulen eingerichtet, wir hätten einen richtigen nationalsozialistischen Staat aufgebaut. Und wir hätten dann natürlich sehr wenig wahrscheinlich mehr für die Wehrmacht ausgegeben. Und eines Tages wäre dieses Ungewitter aus dem Osten losgebrochen, wäre über Polen hinweg und wäre, eh wir es uns versehen hätten, wenige, kaum 150 Kilometer östlich von Berlin gestanden. Das verdanke ich den Herren, die das damals ablehnten. Allerdings: Vor drei Jahren konnte ich das auch noch nicht ahnen. Vor drei Jahren war ich traurig darüber. Und als nachher der Polenfeldzug zu Ende war, wollte ich noch einmal die Hand zum Frieden bieten. Der den… diese Gegner ja nichts gekostet haben würde. Sie wissen, man hat es abgelehnt. Ich war gezwungen, noch einen weiteren und noch einen Feldzug zu führen. Und ich habe es im Jahr ’40 noch einmal versucht, wieder die Hand zum Frieden zu bieten. Es wurde wieder abgelehnt. Damit war für mich der Fall erledigt! Denn jedes Friedensangebot wurde von diesen Gegnern als Schwäche ausgelegt und daher eigentlich zu Ungunsten des deutschen Reiches ausgewertet. Damit wäre pflichtvergessen gewesen, noch einmal so etwas zu versuchen. Ich war mir klar: Jetzt gibt es nur eines: Ein Staat oder eine Welt muß jetzt fallen! Entweder die unsere oder die andere. Wir werden nicht fallen, folglich fällt die andere. [tosender Applaus]
Sie wissen das Schicksal, das uns bevorstehen würde, wenn die andere Welt siegreich sein sollte. Weil wir dieses Schicksal kennen und genau wissen, gibt es hier auch nicht den leisesten Gedanken an irgendeinen Kompromiß. Wenn die Herren von Zeit zu Zeit sagen: Es sei wieder ein Friedensangebot von uns, das machen sie nur, um ihren eigenen Leuten etwas Mut zu machen. Von uns gibt es gar keine Friedensangebote mehr. Das letzte ist im Jahr 1940 ausgesprochen worden. Es gibt jetzt nur noch eines: Das heißt Kampf. Genauso wie ich von einem gewissen Augenblick auch den inneren Gegnern gegenüber sagte: Mit euch kann man also nicht friedlich sich verständigen, ihr wollt die Gewalt, folglich werdet ihr sie jetzt bekommen. Und diese inneren Gegner, sie sind beseitigt worden. Auch eine andere Macht, die sehr gewaltig war in Deutschland hat unterdes die Erfahrung erleben können, daß die nationalsozialistischen Prophezeiungen keine Phrasen sind. Es ist die Hauptmacht, der wir all dieses Unglück verdanken: Das internationale Judentum. Sie werden sich noch erinnern an die Reichstagssitzung in der ich erklärte: Wenn das Judentum sich etwa einbildet, einen internationalen Weltkrieg zur Ausrottung der europäischen Rassen herbeiführen zu können, dann wird das Ergebnis nicht die Ausrottung der europäischen Rassen, sondern die Ausrottung des Judentums in Europa sein. [Beifall] Sie haben mich immer als Propheten ausgelacht. Von denen, die damals lachten, lachen heute unzählige nicht mehr. Die jetzt noch lachen, werden in einiger Zeit vielleicht auch nicht mehr lachen. [Beifall] Diese Welle wird sich über Europa hinaus über die ganze Welt verbreiten. Das internationale Judentum wird in seiner ganzen dämonischen Gefahr erkannt werden. Wir Nationalsozialisten werden dafür sorgen. In Europa ist diese Gefahr erkannt und Staat um Staat schließt sich unseren Gesetzgebungen an. So sehen wir in diesem gewaltigen Ringen heute ohnehin nur eine einzige Möglichkeit: Das ist die, des restlosen Erfolgs. Und es bleibt mir nur die Frage, ob überhaupt Gründe vorhanden sind, an diesem Erfolg zu zweifeln. Wenn Sie unsere Gegner in ihrer Propaganda verfolgen, dann muß ich sagen… ist das nur mit dem Ausspruch „Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt“ zu vergleichen. Der kleinste Erfolg irgendwo und sie schießen förmliche Purzelbäume vor Freude. Sie haben uns dann bereits vernichtet. Dann wendet sich das Blatt und dann sind sie wieder ganz betrübt und sind wieder bedrückt. Ich darf nur so auf ein Beispiel hinweisen: Wie sie den russischen Heeresbericht seit jetzt dem 22. Juni lesen, dann werden Sie jeden Tag folgendes lesen: Kämpfe unbedeutenden Charakters oder auch bedeutenden Charakters, wir haben das dreifache an deutschen Flugzeugen abgeschossen, die Zahl der versenkten Tonnage in der Ostsee ist bereits größer als die gesamte Kriegstonnage überhaupt, die gesamte Tonnage Deutschlands überhaupt vor dem Krieg war. Sie haben so viel vernichtet von uns, daß wir so viele Divisionen gar nicht aufstellen würden können… Vor allem aber: Sie kämpfen immer am gleichen Platz! Hier und da sagen sie dann bescheiden nach 14 Tagen: Wir haben eine Stadt evakuiert. Aber im allgemeinen kämpfen sie seit dem 22. Juni am gleichen Platz! Immer erfolgreich! Immer werden wir zurückgeschlagen und sind bei diesem fortgesetzten zurückschlagen jetzt langsam bis zum Kaukasus gekommen. [Beifall] Ich sage langsam. Ich möchte das für meine Gegner sagen, nicht für unsere Soldaten. Denn was unsere Soldaten an Tempo hier zurückgelegt haben ist Gigantisch! Auch das, was heuer wieder zurückgelegt wurde ist Gewaltig und geschichtlich einmalig. Daß ich die Sachen nun nicht immer so mache, wie die anderen es gerade wollen – ja, ich überlege mir, was die anderen wahrscheinlich glauben und mache es dann grundsätzlich anders. Wenn also Herr Stalin erwartet hat, daß wir in der Mitte angreifen – ich wollte nicht in der Mitte angreifen. Nicht nur deswegen, weil vielleicht Herr Stalin daran glaubte, sondern weil mir daran gar nichts mehr lag. Sondern ich wollte zur Wolga kommen, an einer bestimmten Stelle, an einer bestimmten Stadt. Zufälligerweise trägt sie den Namen von Stalin selber aber denken Sie nur nicht, dass ich deswegen dort losmarschiert bin – sie könnte ja auch ganz anders heißen – sondern nur weil dort ein ganz wichtiger Punkt ist. Dort schneidet man nämlich 30 Millionen Tonnen Verkehr ab, darunter fast Neun Millionen Tonnen Ölverkehr. Dort fließt der ganze Weizen zusammen aus diesen gewaltigen Gebieten der Ukraine, des Kuban-Gebietes um nach dem Norden transportiert zu werden. Dort ist das Manganerz befördert worden; dort war ein gigantischer Umschlagplatz. Den wollte ich nehmen, und – wissen Sie – wir sind bescheiden, wir haben ihn nämlich! Es sind nur ein paar ganz kleine Plätzchen noch da. Nun sagen die anderen: „Warum kämpfen sie dann nicht?“ Weil ich kein zweites Verdunmachen will, sondern weil ich es lieber mit ganz kleinen Stosstrupps mache. Die Zeit spielt dabei gar keine Rolle. Es kommt kein Schiff mehr die Wolga hoch das ist das Entscheidende! [starker Beifall] Sie haben uns auch den Vorwurf gemacht, warum wir bei Sewastopol so lange brauchten. Weil wir auch dort nicht ein gigantisches Massenmorden ansetzen wollten. Es fließt auch so noch Blut mehr als Genügend. Aber Sewastopol ist doch in unsere Hand gefallen und die Krim ist in unsere Hand gefallen und wir werden Ziel um Ziel zäh beharrlich erreichen. Und wenn nun der Gegner seinerseits Anstalten macht, anzugreifen, glauben Sie nur nicht, daß ich ihm zuvorkommen will. Sondern im selben Augenblick lassen wir ihn auch angreifen. wDenn die Verteidigung ist dann immer noch billiger. Er soll ruhig dann angreifen, er wird sich dabei schwer ausbluten, und wir haben dies dann doch noch immer korrigiert. Jedenfalls steht doch nicht der Russe an den Pyrenäen oder vor Sevilla, das ist nämlich dieselbe Entfernung wie wir heute in Stalingrad, oder sagen wir, am Terek… Sondern wir stehen doch dort, das kann doch endlich nicht bestritten werden, das ist doch eine Tatsache. Wenn es natürlich gar nicht mehr anders geht, dann sagt man auch, daß das ein Fehler ist. Dann schlägt man plötzlich wieder um und sagt es ist überhaupt ein Fehler, daß die Deutschen nach Kirkenes gegangen sind, oder daß sie nach nach Narvik gegangen sind, oder daß sie jetztnach Stalingrad… Was wollen sie in Stalingrad, ausgerechnet Stalingrad. Ein kapitaler Fehler das… Ein strategischer Fehler. Das wollen wir mal abwarten, ob das ein strategischer Fehler war. Wir merken das schon an sehr vielen Anzeichen, ob es so ein großer Fehler war, daß wir die Ukraine besetzten, daß wir das Erzgebiet von Kriwoi Rog besetzten, daß wir die Manganerze in unsere Hand brachten. Ob es wirklich so ein großer Fehler war, daß wir das Kuban-Gebiet, diese größte Kornkammer vielleicht der Welt überhaupt in unsere Hand brachten. Ob es ein Fehler war daß wir, man darf wohl ruhig sagen, vier Fünftel oder fünf Sechstel aller seiner Raffinerien jetzt zerstörten oder in unseren Besitz gebracht haben, daß wir allein zunächst einmal in unsere Hand beziehungsweise vollkommen stillgelegt eine Produktion von Neun oder Zehn Millionen Tonnen Öl haben. Daß wir einen weiteren Transport von vielleicht Sieben, Acht oder Neun Millionen Tonnen über die Wolga abgeschnitten haben. Und was wir noch alles da zu tun gedenken. Ob das alles wirklich so fehlerhaft war, das werden wir ja mal sehen. Ich weiß nun wirklich nicht, wenn es den Engländern gelungen wäre, uns das Ruhrgebiet zu nehmen oder den Rhein dazu, und dann noch die Donau und noch die Elbe und dann auch Oberschlesien. Das ist ungefähr das Donezgebiet und das ist das Kriwoi Roger Erzgebiet und das Kertsch-Erzgebiet, und wenn sie dann noch einen Teil unserer Petroleumquellen bekommen hätten und wenn sie noch die Magdeburger Börde bekommen hätten, ob sie dann auch sagen würden: Einen großen Fehler haben wir gemacht, daß wir den Deutschen diese Sachen weggenommen haben! Das war ein (…) Fehler… [Beifall] Wenn sie das ihren eigenen wirklich kleingeistigen und beschränkten Völkern einreden, so mag das ein Teil glauben. Alle scheinen es dort auch nicht zu glauben, weil man hört doch Presseäußerungen, die manches Mal sehr wütend werden und sagen, jetzt soll man uns endlich mit diesem Schmarrn wegbleiben. Wenn sies sagen, um das uns einzureden, dann muß ich schon sagen: Dann verwechseln sie das heutige Deutschland wirklich mit einem Deutschland, das… ich weiß nicht vor wievielen Jahrhunderten vielleicht gelebt hat. Dem heutigen Deutschland können sie das nicht mehr einreden. Und wenn sie gar vielleicht mir etwas einreden wollen, dann kann ich nur sagen: Meine strategischen Pläne habe ich noch nie gemacht nach den Rezepten anderer oder nach den Auffassungen andere. Es war ja auch ein Fehler sicherlich, daß wir seinerzeit in Frankreich den Durchbruch machten und nicht obenherum gingen. Aber es hat sich doch gelohnt. Jedenfalls sind die Engländer aus Frankreich hinausexerziert worden. Und wenn sie auch… sie sind damals in Frankreich ja eine längere Zeit gewesen, gewiß. Ich glaube, sie haben ja zuvor schon erklärt, daß sie rund eine Million Mann dort hatten. Und wir wollen noch eines nicht vergessen, meine Parteigenossen und Parteigenossinnen: Sie sind damals so nah an unserer Grenze bereits gewesen. Sie hatten 13 Divisionen dort und außerdem noch über 130 französische Divisionen und noch ungefähr 24 belgische Divisionen und noch 20 holländische Divisionen. Ganz an unserer Grenze. Am Rhein! An unserem Rhein. Und wo sind sie jetzt? [Beifall] Und wenn sie heute daher sagen, sie rücken meinetwegen in der Wüste irgendwo etwas vor… Sie sind schon einige Male vorgerückt und sie sind wieder zurückgerückt… Das Entscheidende ist in diesem Krieg: Wer den endgültigen Haken austeilt! Und da können Sie überzeugt sein: Das werden wir sein! [Jubel und Beifall] Es ist auch mit ihrer Produktion so. Sie produzieren alles. Natürlich und vor allem alles viel besser als wir. Wenn die Amerikaner irgendetwas herausbringen (…) Ich hatte vor ein paar Tagen gelesen, sie haben ein neues U-Boot konstruiert. Wie ich das las dachte ich gleich, das wird sicherlich auch wieder das beste sein. Richtig! Darunter stand: Das beste U-Boot der Welt (…) genialste Konstruktion, es ist das beste (…) es ist das Schnellste in allem. Wir sind die reinen Stümper mit unseren U-Booten dagegen.
Meine deutschen Volksgenossen: Wir schlafen nicht! Auch unsere Konstrukteure schlafen nicht. Und wenn die Herren da drüben sagen, daß sie eine wunderbare neue Waffe haben… Die wissen noch gar nicht, ob wir sie nicht schon längst besser besitzen. Ich habe auch hier eine Gepflogenheit eine neue Waffe nur dann herauszugeben, wenn die alte tatsächlich nicht mehr taugt. Warum denn vorher neue Waffen preisgeben? Es hat sich diese Taktik bis hierhin immer bewährt. Wir haben immer schlechtere Waffen gehabt! Selbstverständlich… Wir haben die schlechteren Soldaten, das ist ganz klar… Wir hatten weiters eine schlechtere Organisation. Wenn will das noch wundern, wenn man diese organisatorischen Genies so… Churchill und Cooper und Chamberlain und alle die Leute… Oder gar Roosevelt, diesen Organisator par excellence… Wenn man die Leute vergleicht, dann waren wir natürlich organisatorisch lauter Stümper. Das stimmt. Aber wir haben bisher einen Erfolg nach dem anderen erzielt und darauf kommt es an. Es war ja doch im inneren, meine Parteigenossen, auch so. Wir waren ja auch im inneren dauernd die schlechteren. Wir haben nichts gekonnt, wir haben überhaupt keine Fähigkeiten besessen. Aber eines Tages haben wir die Macht in die Hand bekommen. Das war das entscheidende. Es ist verständlich, daß man in einem so weltweiten Ringen, wie es sich heute uns darstellt, nicht damit rechnen kann, von Woche auf Woche vielleicht einen neuen Erfolg zu bekommen. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Es ist aber auch gar nicht entscheidend. Entscheidend ist, daß man allmählich die Positionen allmählich bezieht, die den Gegner vernichten müssen und daß man sie dann auch hält, daß man sie so befestigt, daß sie nicht mehr genommen werden können. Und da kann man schon mir glauben: Was wir einmal besitzen, das halten wir dann auch tatsächlich so fest, daß in diesem Krieg jedenfalls ein anderer dort wo wir stehen nicht mehr hinkommt. Da kann man sich drauf verlassen. Wenn heute Roosevelt seinen Angriff auf Nordafrika ausführt, mit der Bemerkung er müsse das vor Deutschland und vor Italien schützen und so weiter, so braucht man über diese verlogene Phrase dieses alten Gauners kein Wort zu verlieren. Es ist das ohne Zweifel der oberste Obergangster dieses ganzen Klubs, der uns gegenübersteht. Aber das entscheidende und letzte Wort spricht sicherlich nicht Herr Roosevelt. Darüber kann er… überzeugt sein. Wir werden alle unsere Schläge vorbereiten wie immer gründlich und sie sind immer noch zur rechten Zeit gekommen. Und kein Schlag, den der andere gegen uns zu führen gedachte hat zum Erfolg bisher geführt. Es war auch einmal ein Triumphgeschrei, als die ersten Engländer in Bologne landeten und dann nun vorrückten und sechs Monate später ist dieses Triumphgeschrei vorbei gewesen. Es ist anders gekommen. Es wird auch hier anders kommen. Sie können das volle Vertrauen besitzen, daß Führung und Wehrmacht alles das tun, was getan werden muß und was getan werden kann. Und ich habe die felsenfeste Überzeugung, daß hinter Führung und Wehrmacht vor allem aber die deutsche Heimat steht. Und daß hinter mir besonders steht die ganze nationalsozialistische Partei. Also eine verschworenen Gemeinschaft. [tosender Beifall] Das, was die jetzige Zeit von der einstigen unterscheidet, das ist eben doch, daß… daß damals hinter dem Kaiser kein Volk war. Während hinter mir eine der großartigsten Organisationen, die je auf dieser Erde aufgebaut worden sind, steht. Und die repräsentiert das deutsche Volk. Und was aber auch umgekehrt die heutige Zeit von damals unterscheidet das ist, daß an der Spitze dieses Volkes niemand steht, der vielleicht jemals in kritischen Zeiten in ein Ausland gehen würde. Sondern daß an der Spitze dieses Volkes jemand steht, der immer nur den Kampf gekannt hat und immer nur ein Prinzip gekannt hat: Das Schlagen, Schlagen und wieder Schlagen! [Beifall] Und noch etwas unterscheidet das heutige deutsche vom damaligen: Damals war eine Führung, die keine Wurzeln im Volk hatte, denn es war doch letzten Endes ein Klassenstaat… gewesen. Heute sind wir mitten in der Vollendung dessen, was aus dem damaligen Krieg herausgewachsen ist. Denn als ich aus dem Krieg zurückkehrte, brachte ich das Fronterlebnis in die Heimat. Aus diesem Fronterlebnis heraus baute ich nun zu Hause mir meine nationalsozialistische Volksgemeinschaft auf. Heute tritt die nationalsozialistische Volksgemeinschaft an die Front. Und sie werden es aus vielen Dingen bemerken, wie diese Wehrmacht von Monat zu Monat mehr Nationalsozialistisch wird. Wie sie immer mehr und mehr das Gepräge des neuen Deutschland annimmt. Wie alle Vorrechte, Klassen, Vorurteile und so weiter immer mehr beseitigt werden. Wie sich hier die deutsche Volksgemeinschaft von Monat zu Monat mehr durchsetzt und wie am Ende dieses Krieges die deutsche Volksgemeinschaft vielleicht die stärkste Bewährung gerade in diesem Kriege selbst bekommen haben wird. Das unterscheidet das heutige Deutschland vom damaligen. [Beifall] Und dem verdanken wir auf der einen Seite doch ein unermeßliches Heldentum an der Front. Ein Heldentum von Millionen einzelnen Soldaten, bekannten und unbekannten. Ein Heldentum von zehn- um zehntausenden tapferen Offizieren, die sich heute mit ihren Männern auch immer mehr als eine Gemeinschaft fühlen. Sie sind zum Teil bereits aus diesen Männern herausgewachsen. Wir haben ja alle Hemmungen beseitigt. So wie in der Partei jeder jede Stellung erreichen kann, wenn er nur fähig ist, wie jedem auch dem ärmsten Kind unseres Volkes jede auch höchste Staatsstelle nunmehr offen ist, seit diese Partei die Führung besitzt, so ist es genauso auch in der Wehrmacht. Und zwar nicht mehr nur theoretisch oder bloß als eine… hie und da durchgeführte Ausnahme, sondern in der Praxis. Heute, das sind Eichenlaubträger, das sind Unteroffiziere oder Gefreite, Ritterkreuzträger zu zahlreichen einzelnen Männern gegeben worden… an einzelne Männer gegeben worden, die sich heroisch ausgezeichnet haben. Zahllose Offiziere sind aus dem Mannschaftsstand hervorgegangen. Wir bauen uns ein Kriegsheer auf mitten im Krieg, wie es die Welt noch nie gesehen hat. Und zu Hause, da arbeite aber auch umgekehrt ein Volk und das muß ich nun… ich habe schon im Reichstag ausgesprochen, auch der deutschen Heimat nun dokumentieren… Im Jahr 1917 auf -18, der Streik der Munitionsanstalten und heute Überstunden, Arbeit über Arbeit! Heute weiß der Deutsche Arbeiter der zu Hause ist, daß er für seine Kameraden draußen die Waffen schmiedet. Was hier geschaffen wird im Lande und in der Stadt, vom Mann und vor allem auch von so unzähligen Frauen ist ungeheuerlich. Und es ist ja auch ganz klar: An einem, da können wir mit unserem Gegner nicht konkurrieren: So, wie einst die Partei die Ärmste gewesen war und nur durch den Idealismus ihrer Anhänger gesiegt hat, so ist heute natürlich auch das deutsche Volk an Gold das Ärmste vielleicht aller Völker der Welt. Wir haben kein Gold. Aber was wir haben, das ist lebendige Arbeitskraft. Was wir haben, das ist ein heiliger Fleiß und ein heiliger Wille. Und das ist am Ende in einem solchen Kampf auf Leben und Tod tausendmal entscheidender als Gold. Denn was nützen denn den Amerikanern jetzt ihre Goldtresors, außer daß sie sich künstliche Gebisse machen lassen können oder so etwas… Aber was nützt ihnen das? Wenn sie zehn synthetische Gummifabriken hätten statt Gold. Dann wäre das mehr wert als der ganze Goldvorrat, den sie angehäuft haben. Ich habe die anderen Sachen bauen lassen! Wir haben allerdings kein Gold indiesem Krieg hereingebracht, aber die Voraussetzungen zur Führung dieses Kampfes. Und jedenfalls, einen Tank, der keine Gummirollen -räder hat, haben wir Deutsche nicht! Aber die Engländer haben ihn heute. Wir werden den Krieg durchstehen materialmäßig und jetzt erst recht. Denn wir haben uns ja in den Besitz der Rohstoffgebiete gesetzt, die notwendig sind um diesen Krieg unter allen Umständen durchhalten zu können. Und wenn einer sagt, ja warum merkt man noch nicht mehr? Ja, sehr einfach: Glauben sie nur nicht, meine Herren internationalen Kritiker, oder wie ich sie bezeichnen soll, daß wir etwa vor den zerstörten Eisenbahnbrücken oder zerstörten Eisenbahnstrecken oder zerstörten Wasserkraftwerken oder zerstörten Erzgruben oder zerstörten Kohlengruben gestanden sind mit den Händen in der Hosentasche und das nun dauernd betrachtet haben. In diesem Jahr ist gearbeitet worden, und wie! Und das beginnt sich jetzt so allmählich bezahlt zu machen. Und wenn das nächste Jahr kommt, dann werden erst recht die Früchte dieser Arbeit kommen und ich kann auch hier mit Stolz sagen, daß sich auch dabei gerade die Partei ungeheuer bewährt hat. Unzählige tapfere Parteigenossen stehen draußen und organisieren hier mit einer handvoll Menschen so als geborene nationalsozialistische Kreisleiter oder Ortsgruppenleiter… Organisieren sie Riesengebiete und erschließen diese Gebiete für unsere Wirtschaft, für unsere Kriegswirtschaft, für unsere Ernährung und im weiteren Sinn tatsächlich für die Ernährung und für die Erhaltung ganz Europas. Denn es ist eben kein Krieg, den Deutschland für sich allein führt. Es ist ein Krieg, der tatsächlich für Europa gekämpft wird. Und nur aus dem ist es auch zu verstehen, daß sich so viele… so viele willige Freiwillige gefunden haben, von im Norden angefangen bis zum Süden, die teils in unseren Reihen kämpfen, teils als selbständige Armeen oder als selbständige Kontingente eingereiht sind in diese gewaltigste Front der Weltgeschichte. Es ist daher auch unser unumstößlicher Entschluß, daß der Friede, der ja einmal kommen wird, weil er kommen muß. Daß der dann wirklich ein Friede für Europa sein wird. Und zwar ohne die Bevormundung jener Leute mit dem feinen Instinkt für ideelle und materielle Werte. [Beifall] Denn welchen Instinkt Herr Eden für ideelle Werte hat, das wissen wir nicht. Er hat das noch nirgends bewiesen und nie gezeigt, sein Umgang spricht auch nicht dafür. Vor allem die Kultur seines eigenen Landes ist keineswegs so, daß sie uns vielleicht imponieren könnte. Von dem Mann… (überm) Ozean will ich dabei vielleicht überhaupt nicht reden. Also der Instinkt für die ideellen Werte ist sicherlich kleiner als unser Instinkt dafür ist. Denn wir haben wahrscheinlich mehr ideelle Werte der Welt gegeben als die Gesellschaft, die von Mister Eden betreut wird. Das gleiche gilt für die Länder, die mit uns verbunden sind. Sie blicken zum Teil auf Kulturen zurück, gegenüber denen die Kultur dieses englischen Inselreichs wirklich eine unendlich junge, um nicht zu sagen, infantile ist. Was die materiellen Werte aber betrifft, das glaube ich: Dafür haben sie allerdings einen feinen Instinkt. Aber den haben wir auch, nur mit einem Unterschied, daß wir nämlich unter allen Umständen dafür sorgen wollen, daß die materiellen Werte in der Zukunft auch den europäischen Völkern zugute kommen. Und nicht einer außerkontinentalen, kleinen interkontinentalen Finanzclique. Das ist unser unerschütterlicher und unerbittlicher Entschluß. Die Völker Europas kämpfen nicht dafür, daß hinterher wieder ein paar so Leute mit feinem Instinkt kommen und die Menschheit auszuplündern anfangen und Millionen an Erwerbslosen zurücklassen, nur damit sie ihre Tresors füllen. Wir haben einen guten Grund gehabt, warum wir uns von dem Goldstandard entfernten. Wir wollen mit eine der Voraussetzungen für diese Art von Wirtschaftsbetrachtung und Wirtschaftsbetreibung beseitigen. Und das ist ganz sicher: Aus diesem Krieg wird Europa wirtschaftlich weitaus gesünder hervorgehen als zuvor. Denn ein großer Teil dieses Kontinents, der bisher gegen Europa organisiert war, wird nunmehr in den Dienst der europäischen Nationen gestellt. Und wenn man mir nun sagt: Haha, sie wollen also die Holländer verpflanzen… Ich will niemand verpflanzen. Aber ich glaube, es wird viele Menschen geben, die Glücklich sind, wenn sie eine eigene Scholle bekommen. Und wenn sie darauf arbeiten können und wenn sie sich nicht so mühen und placken müssen wie das zum teil in diesen übersiedelten und überfüllten Kontinenten der Fall ist. Vor allem aber: Sie werden glücklich sein, wenn der Lohn dieser Arbeit ihnen selber zu Gute kommt, ihren Völkern zu Gute kommt, ihren Arbeitern, den Menschen zu Gute kommt und nicht einem Tresor, der meinetwegen in London in der Londoner Bank liegt oder in Amerika in New York. Ich glaube daher, daß das Ende dieses Krieges der Sturz, auch nach außen hin, dieser Goldherrschaft sein wird. Und damit der Sturz dieser ganzen Gesellschaft die schuldig ist an diesem Krieg. Die Mission der nationalsozialistischen Partei ist uns allen klar. Ich brauche sie an diesem Tag nicht zu wiederholen. Der Nationalsozialismus war immer eine kämpferische Erscheinung: Im Inneren durch viele, viele Jahre und heute muß es nun im Außen… nach der Umgebung in der äußeren Welt hin sein. Und da erwarte ich vor allem von jedem Parteigenossen, daß er mit äußerstem Fanatismus (…) genauso wie in der Kampfzeit dieses Glaubens an den Sieg und an den Erfolges… Heute ist es viel leichter als damals. Ich muß heute jeden meiner damaligen Parteigenossen bewundern. Diese vielen kleinen Männer, die an den unbekannten namenlosen Soldaten aus dem Weltkrieg geglaubt haben. Diese Männer, die mir damals nachgegangen sind, die ihr Leben für mich einsetzten. So viele, die ihr Leben gegeben haben… Nicht nur hier, damals im Altreich, sondern in der Ostmark, im Sudetenland und auch darüber noch hinaus in anderen Ländern. Ich muß sie bewundern. Sie sind mir damals gefolgt als einem ganz unbekannten Mann. Heute steht bei uns allen gemeinsam das gewaltige große Reich und vor allem es steht vor uns „sein oder nichtsein“ unseres ganzen Volkes. Jeder Nationalsozialist, der damals an mich geglaubt hat, der kann nur heute ein Fanatiker sein für den Kampf auch nach außen. Und er muß sich zur gleichen fanatischen Konsequenz durchringen, die wir damals schon hatten: Es gibt Gegner, bei denen gibt es kein Pardon, sondern es gibt nur eine einzige Möglichkeit: Entweder es fallen wir, oder es fällt dieser Gegner. Wir sind uns dessen bewußt und wir sind Männer genug, dieser Erkenntnis eiskalt ins Auge zu sehen. Und das unterscheidet auch mich von diesen Herren da in London und in Amerika. Wenn ich vom deutschen Soldaten viel verlange, ich verlange nicht mehr, als was ich auch selber auch immer zu leisten bereit war. Wenn ich vom deutschen Volk viel verlange, ich verlange nicht mehr, als was ich selber auch arbeite. Wenn ich von Vielen Überstunden verlange, ich weiß überhaupt nicht, was in meinem Leben eine Überstunde ist. Das weiß ich gar nicht. Denn jeder Einzelne hat vielleicht doch das Glück, daß er zu einer gewissen Zeit sich aus seiner Arbeit entfernen kann und dann frei ist. Meine Arbeit ist das Schicksal des Reiches! Ich kann mich von ihr nicht entfernen, sie verfolgt mich Tag und Nacht seit ich vor die Spitze der Nation getreten bin in diesen Tagen des grauen Elends und des Jammers und der Bekümmernis und des Zusammenbruchs. Seit dieser Zeit würde auch jeder Urlaub für mich lächerlich sein. Denn was heißt Urlaub? An Urlaub ist immer nur vor meinem Auge ein einziges, das ist Deutschland. Das ist mein Volk, das ist seine Zukunft, das ist die Zukunft seiner Kinder. [Beifall] Ich verlange daher von keinem anderen mehr, als ich von mir selber verlange oder was ich selber zu tun bereit bin. Ich weiß, daß meine alten Parteigenossen nun geradezu nun den Kern dieser Bewegung darstellen. Und daß sie schon in der Erinnerung an die ersten Blutopfer, die wir damals brachten den Weg vorbildlich in der Nation voranschreiten und daß sie sich ihnen anschließenden… alle die Hundert und Hunderttausendemillionen von nationalsozialistischen Funktionären, von Parteimitgliedern und von Angehörigen der uns angeschlossenen Verbände mitmarschieren… Alle unsere Männer der SA, der SS mitmarschieren, die Männer unserer Arbeitsfront mitmarschieren, die Männer des Reichsarbeitsdienstes, kurz und gut das ganze nationalsozialistische deutsche Volk. Das ist heute das Wunderbare, daß wir nicht vereinsamt als Prediger in einer Wüste stehen so wie es mir einst ergangen ist, so0ndern daß jedes Wort, das wir in das Volk hineinrufen heute eine tausendfältigen Widerhall findet. Und wenn der Gegner glaubt, uns durch irgendetwas mürbe zu machen, er irrt sich. Der kann mich auch nicht bewegen, von einem Ziel abzuweichen. Es kommt die Stunde dann, da schlage ich zurück! Und dann mit Zins und Zinseszins. Sie erinnern sich an die lange Zeit, da wir als Parteigenossen legal sein mußten. Wie oft sind meine alten Kämpfer damals zu mir gekommen und sagten: Führer, oder sie sagten damals zu mir auch noch Chef oder sie sagten auch Adolf Hitler. Warum dürfen wir nicht zurückschlagen? Warum müssen wir uns das bieten lassen? Ich mußte jahrelang sie immer wieder zwingen, legal zu sein. Ich habe Parteigenossen ausschließen müssen aus der Bewegung, schmerzenden Herzens, weil sie glaubten, diesem Befehl nicht folgen zu können. Jahr für Jahr, bis daß dann die Stunde gekommen ist, in der ich sie aufrufen konnte. Und so ist es auch heute. Ich muß manches Mal monatelang irgendwo zusehen… Glauben Sie nur nicht, daß mir nicht das Herz vom Grind zerfressen wird, wenn ich von diesen Luftangriffen höre. Sie wissen, ich habe monatelang das nicht getan. Ich habe auf Paris nicht eine Bombe in die Stadt werfen lassen. Ich habe bevor wir Warschau angriffen, fünfmal die Aufforderung gerichtet nach Ergebung! Es wurde alles abgelehnt. Ich habe gebeten, man soll dann die Frauen und die Kinder wenigstens herausschicken… Nicht einmal der Parlamentär wurde empfangen! Es wurde alles abgelehnt und erst dann habe ich mich entschlossen das zu tun, was nach jedem Kriegsrecht statthaft ist. Als die Engländer mit ihren Bombenwürfen anfingen, da habe ich dreieinhalb Monate gewartet und habe nichts getan. Es gab damals schon viele die sagten: Warum wird nicht geantwortet? Warum dürfen wir nicht hinüber? Wir waren schon stark genug, es zu tun. Ich habe gewartet. Ich bin der Meinung es würde vielleicht doch die Vernunft zurückkehren. Es kam anders. Glauben Sie, heute ist es nicht anders? Ich merke mir das alles! Sie werden da drüben noch erleben, daß der deutsche Erfindergeist nicht geruht hat und sie werden eine Antwort bekommen, daß ihnen Hören und Sehen vergeht! [Beifall] Und ich habe schon früher einige Male den Leuten sagen müssen, daß ich hier und da längere Zeit nicht rede, heißt nicht daß ich die Stimme verloren habe. Sondern es heißt nur, daß ich es nicht für zweckmäßig gehalten hatte zu reden. Auch heute ist das so. Was soll ich jetzt viel reden? Heute redet letzten Endes die Front. Alles andere ist ein Wortgedresch. Nur in den seltensten Fällen möchte ich das Wort ergreifen. Denn was die Front redet ist so eindringlich, es ist eine so einmalige Sprache, daß sie ohnehin jeden einzelnen Deutschen verpflichtet. Wer den Heeresbericht, unseren Wehrmachtsbericht liest und sich dann nicht fanatisch zu seinem Volk bekennt, wenn er immer wieder diese Unsumme von Heldentaten vernimmt, dem würde auch durch Reden nicht zu helfen sein. Und das Ausland? Für das Ausland rede ich ohnehin nicht. Ich habe noch nie für das Ausland geredet. Ich rede nur für mein deutsches Volk. Ob das Ausland mir zuhört oder nicht, ist mir gänzlich gleichgültig. Wenn Herr Roosevelt sagt, er hört meine Reden nicht… Ich kann nur sagen, Ich rede ja gar nicht für Herrn Roosevelt. Sondern er hat mich einmal angequatscht, telegraphisch und darauf gab ich ihm eine Antwort als höflicher Mann. Aber sonst rede ich ja gar nicht mit Herrn Roosevelt. Ich rede nur jetzt durch das Instrument, durch das jetzt allein gesprochen werden kann. Und dieses Instrument spricht laut und deutlich genug! [Beifall] Sonst rede ich nur in den seltensten Fällen zur Bewegung und zu meinem eigenen deutschen Volk.
Und alles, was ich durch eine solche Rede sagen kann ist immer nur eines: Denkt ausnahmslos Mann und Weib nur daran, daß in diesem Krieg Sein oder Nichtsein unseres Volkes entschieden wird. Und wenn ihr das begreift, dann wird jeder Gedanke von euch und jede Handlung, alles das wird immer nur ein Gebet für unser Deutschland sein!“
Heil Hitler (!!)
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